Häufige Fragen
Alles, was Du wissen möchtest
Wie entsteht meine Duftrezeptur?
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Unsere Duft Engine ist eine eigens entwickelte Software für professionelle Duftkompositionen.
Vorne steht ein Chat. Du erzählst, er fragt nach — von einem Ort, einem Abend, einem Menschen. Wenn dir kein Wort einfällt, führt er dich durch 21 Fragen, liest ein Bild oder blättert mit dir durch die Duftorgel. Duftvokabeln sind seine Aufgabe, nicht deine.
Was dabei entsteht, landet nicht in einem Postfach, sondern in unserem Backoffice. Dort arbeiten mehrere spezialisierte KI-Schichten und eine Software zusammen, die wir selbst gebaut haben: Die eine komponiert, die nächste prüft — gegen die IFRA-Grenzwerte, gegen europäisches Kosmetikrecht und gegen dein Riechprofil. Die dritte rechnet den fertigen Duft über die Zeit durch: was du nach zehn Minuten riechst, was nach acht Stunden, was nach dreißig noch da ist.
Erst wenn diese Schleifen durch sind, siehst du eine Rezeptur. Für jedes Material stehen dabei echte Messwerte im Hintergrund — Dampfdruck, Geruchsschwelle, Haftung. Berechnet, nicht geraten.
Was kostet mich der ganze Weg bis zum Flakon?
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Zwei Posten. Mehr nicht.
Starterbox — einmalig, für alle Düfte danach: 49 €
Dein Duft, 10 ml Extrait: 29 €
Dein Duft, 50 ml Extrait: 89 €
Einstieg mit 10 ml (gesamt): 78 €
Voller Flakon mit 50 ml (gesamt): 138 €
Jeweils inkl. USt., zzgl. Versand. Die Starterbox zahlst du genau einmal — es gilt für jede Rezeptur, die wir danach für dich komponieren, auch in fünf Jahren.
Die Kompositionen selbst kosten nichts extra: Dem Starterbox liegen drei Kompositions-Credits bei, und jedes weitere Produkt bringt wieder drei mit. Die Rezeptur als gebundenes Buch (199 €) ist ein eigenes Produkt — du brauchst sie nicht, um deinen Duft zu bekommen.
Was, wenn der fertige Duft nicht trifft?
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Dann komponieren wir weiter. Zurücknehmen können wir den Flakon nicht.
Die 49 € für das Riechprofil sind dabei nicht verloren — im Gegenteil. Deine Nase ist vermessen, und diese Messung bleibt. Sie gilt für die zweite Rezeptur genauso wie für die erste und kostet dich nie wieder etwas.
Der Flakon selbst ist eine andere Sache. Er wurde für dich allein angemischt, nach deiner Rezeptur, in einer Auflage von eins. Eine Ware, die es vorher nicht gab, können wir nicht zurücknehmen und niemandem sonst verkaufen — deshalb gibt es dafür kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB).
Was du stattdessen tust: Du sagst uns, was nicht gestimmt hat. Zu süß, zu laut, zu schnell weg. Wir komponieren neu — dein Riechprofil liegt bereits vor, und jetzt kennen wir auch deinen Einwand. Die neue Version bekommst du als 10 ml für 29 €.
Unser Rat für den ersten Duft: fang mit 10 ml an. 29 € statt 89, und wenn er sitzt, holst du dir die große Flasche.
Wie soll ich einen Duft kaufen, den ich vorher nicht riechen konnte?
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Genau dafür gibt es die Starterbox.
Der Grund, warum du sonst probieren musst, ist simpel: Ein Duft im Regal wurde für niemanden gemacht. Du hältst ihn dir an die Haut und prüfst, ob du zufällig zu ihm passt.
Wir drehen das um. Bevor irgendetwas komponiert wird, vermessen wir deine Nase: 15 Materialien, sechs davon auf der Haut. Wir stellen fest, was du überhaupt wahrnimmst, wie schnell du dich gewöhnst und ab wann ein Material für dich kippt. Diese Werte sind bei jedem Menschen anders — und fließen in jede Rezeptur ein.
Der Duft muss also nicht zu dir passen. Er ist aus deinen Werten gebaut.
Und wenn du trotzdem erst anfassen willst: 10 ml für 29 €.
Warum muss meine Nase vermessen werden? Ich kann doch sagen, was ich mag.
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Weil „was du magst“ und „was du riechst“ zwei verschiedene Dinge sind.
Jede Nase nimmt anders wahr. Nicht als Redensart — messbar. Es gibt Moschusmoleküle, die ein Teil der Menschen schlicht nicht riecht. Ambroxan ist so ein Fall: Für die einen ist es das Warme, das den ganzen Duft trägt. Für die anderen ist da nichts. Kein bisschen.
Und selbst wer ein Material wahrnimmt, nimmt es nicht gleich wahr. Derselbe Stoff geht bei dir ins Holzige und bei deiner Schwester ins Blumige. Dazu kommt dein Geschmack, der noch einmal eine eigene Sache ist — deshalb liegen dem Set auch verschiedene Basen bei und nicht nur einzelne Materialien.
Jetzt stell dir vor, was ohne diese Messung passiert. Wir bauen deinen Duft auf einem Material auf, das du nicht wahrnimmst, und dosieren es hoch, weil du „warm“ gesagt hast. Das Ergebnis: Alle riechen deinen Duft. Nur du nicht.
Genau das verhindern die 15 Materialien. Wir stellen fest, was bei dir ankommt, wie stark, wie lange und ab wann es kippt. Danach wird nicht mehr geraten.
Muss ich die Starterbox wirklich kaufen?
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Für einen Duft, der dir gehört: ja.
Warum das so ist, steht eine Frage weiter oben. Praktisch heißt es: Die Komposition wird mit dem Set freigeschaltet. Vorher fehlt die Grundlage — und deshalb brauchst du vorher auch keine Credits. Fünf kommen mit dem Set.
Einmal 49 €, einmal rund 40 Minuten. Danach nie wieder.
Kann ich die Duftkomposition erst ausprobieren, bevor ich Geld ausgebe?
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Nein. Und der Grund ist der beste Teil der Antwort.
Unsere Duft Engine ist kein allgemeiner Chatbot, der etwas über Parfum weiß. Der Chat ist nur die Oberfläche — die Stelle, an der du erzählst. Was danach passiert, läuft in Schichten, und jede davon hat eine eigene Aufgabe:
Komponieren. Eine spezialisierte KI baut aus deinen Worten und deinem Riechprofil die erste Rezeptur. Material für Material, mit Mengen, nicht mit Stimmungen.
Prüfen. Eine zweite KI nimmt sie auseinander: Hält sie die IFRA-Grenzwerte ein? Ist sie EU-konform? Und passt sie zu deinem Profil — was du kaum wahrnimmst, muss höher dosiert werden, was bei dir kippt, fliegt raus.
Rechnen. Danach übernimmt unser ScentKit, eine Software, die wir selbst geschrieben haben. Sie simuliert den fertigen Duft über Stunden: Dampfdruck, Geruchsschwelle, Verdunstung. Wann welches Material aufgeht, wann es verschwindet, was am Ende übrig bleibt.
Von vorn. Das Ergebnis geht zurück in die Schleife. So lange, bis die Komposition steht.
Das ist keine Frage an ein Sprachmodell, das ist ein Apparat, der sich selbst korrigiert. Eine einzige Rezeptur kostet uns dabei echtes Geld — mitunter mehrere Euro, bevor du sie überhaupt gesehen hast.
Deshalb gibt es keine Gratisrunde. Es gibt etwas Besseres: Mit der Starterbox bekommst du drei Kompositions-Credits. Drei vollständige Rezepturen, gerechnet und geprüft, bevor du dich für einen Flakon entscheiden musst. Vorher würde die Komposition ohnehin ohne ihre wichtigste Grundlage entstehen — dein Riechprofil fehlt noch.
Kann ich zurückgeben, wenn der Duft nicht passt?
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Den Flakon nicht. Die Starterbox schon.
Dein Duft ist eine Einzelanfertigung: nicht vorgefertigt, nach deiner Rezeptur gemischt, in einer Auflage von eins. Für solche Waren sieht das Gesetz kein Widerrufsrecht vor — § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB. Wir könnten ihn niemandem sonst geben, deshalb können wir ihn auch nicht zurücknehmen. Im Bestellprozess weisen wir dich vorher ausdrücklich darauf hin.
Die Starterbox ist etwas anderes. Es ist ein normales Produkt, kein Unikat. Solange es ungeöffnet ist, kannst du es innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen.
Und wenn wirklich etwas nicht stimmt — falscher Duft, beschädigter Flakon, zu wenig Inhalt — greift ganz normal die gesetzliche Gewährleistung. Schreib uns an info@duftrezeptur.de, das regeln wir.
Wem gehört meine Rezeptur — und wo sehe ich sie?
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Sobald wir deinen Duft komponiert haben, existiert die Rezeptur: die exakten Materialien und ihre Verhältnisse. Sie gehört zu diesem Duft und ist fest mit deinem Konto verknüpft.
Offen einsehbar ist sie zunächst nicht. Wir bewahren sie unter Verschluss — im Konto siehst du deinen Duft, seine Nummer und sein Profil, aber nicht die exakten Mengen.
Für eine Nachbestellung brauchst du sie auch nicht: Weil die Rezeptur bei uns liegt, kannst du denselben Duft jederzeit erneut bestellen, ganz ohne Offenlegung.
Und wenn du sie doch sehen willst, legen wir sie offen — als gebundenes Rezepturbuch. Das ist kein neuer Duft und keine neue Rezeptur, sondern die Dokumentation deiner bestehenden.
Warum kostet die Rezeptur mehr als der Duft?
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Weil sie das ist, was ein Parfumeur normalerweise mit ins Grab nimmt.
Der Flakon ist ein Duft. Die offengelegte Rezeptur ist die Fähigkeit, ihn zu machen — Kopf, Herz, Basis, jedes Material, jede Menge, dazu die ausführliche Begründung, warum er so komponiert wurde. Wer sie hat, ist nicht mehr auf uns angewiesen: Du kannst deinen Duft nachmischen, so oft du willst, in welcher Menge du willst.
In dieser Branche ist genau das Betriebsgeheimnis. Wer bei einem Parfumeur eine eigene Formel bestellt und sie auch schriftlich mitnehmen will, zahlt dafür vierstellig — wenn er sie überhaupt bekommt. Meistens bekommt er sie nicht.
Andere nennen das Betriebsgeheimnis. Wir bieten es an. Deshalb kostet die Offenlegung mehr als der Duft, den die Rezeptur erzeugt.
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